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... auf dem Blog des Westfälischen Heimatbundes (WHB). Mit unseren Beiträgen informieren wir über gute Beispiele aus der Arbeit ehrenamtlicher Heimat-Akteure.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
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Die St.-Pankratius-Kirche in Iserlohn im Märkischen Kreis, auch Bauernkirche genannt, stammt vermutlich aus der Zeit um 985 und ist als ältestes Bauwerk der Stadt ein bedeutendes Stück der Stadtgeschichte. Seit 2006 befindet sich die Kirche im Besitz des Fördervereins Bauernkirche e. V., nachdem die Kirche nicht mehr von der Gemeinde finanziert werden konnte. Zu dieser Zeit war die Übernahme einer Kirche durch einen Förderverein ein einmaliges Pilot-Projekt in ganz Deutschland.
Die Bauernkirche wurde seit 2006 durch bürgerschaftlichen Einsatz umfassend und schrittweise saniert. Durch die Gründung der „Orgelstiftung Bauernkirche Iserlohn“ durch die Stifterfamilie um Dr. Sigurd Pütter konnte 2019 auch der lang ersehnte Orgelneubau realisiert werden —, nachdem die Kirche jahrzehntelang auf diese musikalische Ausstattung verzichten musste. Mit der Orgel erhielt die Kirche ein Instrument, das sowohl die liturgische Praxis bereichert als auch zu Konzerten und kulturellen Veranstaltungen einlädt. Der Förderverein setzt sich dafür ein, das kulturelle Erbe der Bauernkirche zu bewahren und sie als Ort des Glaubens, der Begegnung und Kultur zu fördern. Hierzu steht die Bauernkirche der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Iserlohn weiterhin für Gottesdienste, Trauungen und Taufen zur Verfügung.
Der Verein nutzt die Kirche darüber hinaus als Veranstaltungsraum. Neben den Adventskonzerten finden in der Bauernkirche Iserlohn hochwertige Orgelkonzerte, Chorkonzerte, Ausstellungen und Lesungen statt, die das kulturelle Leben in der Stadt Iserlohn bereichern.
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